2. Bezirksliga Ost Staffel 1

2. Bezirksliga Ost Staffel 1

erstellt am: 17. 09. 2019 durch: Jörg Müller

WSG Lobeda – Post SV Zeulenroda III 8:5
Zeulenroda enttäuscht nach schwachen Auftakt

Jena (Moritz Karl) Nach dem Direktaufstieg in der letzten Saison wollte Zeulenroda auch in dieser Spielzeit wieder ganz oben anklopfen. Doch bereits im ersten Spiel zeigten die Gäste unerwartete Schwächen.

Auch wenn Spieler wie Moritz Karl, Kulbaken Salzman und Jörg Müller fehlten, so konnte man mit Jens Brühschwein, Marcel Koth und Hashmat Khawadi Ersatz stellen, der die Qualität im Team dennoch sehr hoch hält.

Beide Anfangsdoppel gingen über die volle Distanz von fünf Sätzen. Brühschwein/Koth konnten gegen Apel/Reuß nach 0:2 die Oberhand behalten, Hühler/Khawadi mussten trotz 2:0 Führung den Gästen Gesele/Welde gratulieren.

Das vordere Paarkreuz von Zeulenroda fand an diesem Tag nicht ins Spiel. Sowohl Kay Hühler gegen René Gesele als auch Jens Brühschwein gegen Stephan Apel konnten nur einen Satz auf ihre Seite bringen.

Im hinteren Paarkreuz ging es erneut zweimal über die volle Distanz und erneut wurden die Punkte geteilt. Hashmat Khawadi gewann überraschend mit 3:2 gegen Kevin Welde. Marcel Koth musste trotz Matchbällen im vierten Satz seinen Gegner, Thomas Reuß, nach fünf Sätzen den Sieg überlassen.

Danach erlebte Zeulenroda einen Aufschwung und Hoffnung keimte auf. Hühler, Brühschwein und Koth konnten ihre Gegner in teils dramatischen Spielen niederringen. Einzig Khawadi hatte gegen Abwehrspieler Reuß keine Mittel, verlor 1:3. Somit stand es 5:5.

Doch auf die Hoffnung folgte Ernüchterung, auf die Aufholjagd folgten drei Niederlagen. Kay Hühler verlor trotz klarer spielerischer Überlegenheit und Matchball irgendwie gegen Kevin Welde mit 12:10 im Entscheidungssatz. Im Anschluss konnten auch Koth gegen Apel und Khawadi gegen Gesele keine Siege mehr einfahren und das erste Spiel ging mit 8:5 an die Hausherren.

Besonders ärgerlich dabei, Jens Brühschwein hatte sein letztes Spiel bereits gewonnen und so hätte ein mehr  gewonnenes Spiel das Unentschieden bedeutet.

Nach 3 Stunden war das erste Spiel somit enttäuschend ausgegangen. Die lange Spieldauer rührt vor allem daher, dass kein Spiel 3:0 für eine der beiden Mannschaften endete.

Auch wenn der Saisonstart ernüchternd war, zeigt dies, dass die Gäste in keinem Spiel wirklich chancenlos waren. Und das verspricht bessere Ergebnisse für die kommenden Spiele.

Wiedergutmachung ist bereits in zwei Wochen möglich, wenn man zum ersten Heimspiel der Saison auf den 1. SV Pößneck trifft.

Punkte für Post III: Brühschwein, Koth je 1,5; Hühler und Khawadi je 1,0.

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