Thüringenliga der Herren

Thüringenliga der Herren

erstellt am: 06. 11. 2018 durch: Jörg Müller

Trotz doppelter Ersatzschwächung hohe Siege für den „Post SV“         

Zeulenroda (Steffen Wagner) Am Samstag, den 03.11.2018, kam es in der Rötleinhalle zu zwei wichtigen Punktspielen für die erste Herrenmannschaft vom Post SV Zeulenroda. In beiden Partien mussten die Hausherren krankheitsbedingt auf ihren Kapitän Paul Sichwardt, sowie auf das Jugendtalent Moritz Heß, der beim nationalen Ranglistenturnier „Top 48“ an den Start ging, verzichten. Damit war im Vorfeld zu erwarten, dass es zu spannenden und ausgeglichenen Aufeinandertreffen kommen würde. Somit startete das erste Spiel gegen den Tabarzer SV 14:30 Uhr. Das zweite Match begann 18:00 Uhr gegen den TTV Bleicherode mit der Beteiligung insgesamt mehr als 50 Zuschauern.

Post SV Zeulenroda – Tabarzer SV     9:2

Mit einem ungefährdeten 9:2-Sieg gewann der Post SV Zeulenroda nach zwei Stunden klar gegen den Tabarzer SV. Für das fehlende Personal sprangen Markus Walther und Steve Anders aus der zweiten Garde ein. Beide Spieler gehörten letzte Saison noch zur ersten Mannschaft und sind somit noch mit der Spielstärke der Gegner vertraut. Diese wiederum kamen mit voller Besetzung.

Die Eingangsdoppel mussten aus Sicht der Zeulenrodaer etwas verändert werden. Das Spitzendoppel stellten Neudeck/Wagner, Doppel Zwei Voříšek/Walther und Doppel Drei Šulc/Anders. Nachdem das Doppel Eins klar mit 3:0 gewonnen werden konnte, gingen die anderen beide Paarungen jeweils über die vollen fünf Sätze. Voříšek/Walther mussten dabei den Gästen Zablowski/Nußbicker den Vortritt lassen, wohingegen Šulc/Anders nach 0:2-Rückstand das Spiel noch drehen konnten. Danach folgte ein sehr souveräner Sieg von der Nummer Eins, Tomáš Voříšek, gegen den Ex-Zeulenrodaer Jan Zablowski. Im Anschluss lieferten sich die Hausherren um Leander Neudeck, Steffen Wagner, Martin Šulc und Markus Walther harte und enge Kämpfe mit den Gästen. Alle vier Partien konnten dann aber letztendlich mit 3:1 gewonnen werden. Steve Anders beendete die erste Runde mit seinem druckvollen Blockspiel und einem 3:2 über Gabor Scharlock. Zwischenstand 8:1.

Das Duell der Spitzenspieler verlief für T. Voříšek sehr unglücklich und er musste Dennis Schade zum Sieg gratulieren. Danach folgte allerdings wieder ein starker Sieg von L. Neudeck über J. Zablowski in vier Sätzen. Somit konnte der „Post SV“, unter diesen Umständen eher unerwartet, souverän über die bis dahin noch ungeschlagenen Tabarzer mit 9:2 gewinnen.

Punkte für Post: Neudeck 2,5; Wagner, Šulc und Anders je 1,5; Voříšek und Walther je 1,0.

Post SV Zeulenroda – TTV Bleicherode       9:1

Abends lautete der Endstand dann 9:1 über den TTV Bleicherode. Nach ebenfalls ca. zwei Stunden konnte man in zufriedene Gesichter der Heimmannschaft blicken. Da die zweite Mannschaft zeitgleich beim Zeulenroda Derby antreten musste, spielte statt Markus Walther der erfahrene Frank Steinmüller aus der dritten Mannschaft mit. Bis auf diese Veränderung blieb die Aufstellung sowohl im Doppel als auch im Einzel wie beim Spiel am Nachmittag. Die Gäste aus Bleicherode mussten jedoch ebenfalls auf ihre Nummer Fünf verzichten. Nichts desto trotz war ein enges Match zu erwarten, da auch sie bislang noch ungeschlagen waren.

Da die Doppelaufstellung der Mannen um Ersatzkapitän Steffen Wagner bekannt war, stellten die Nordthüringer riskante Paarungen dagegen. Somit hatten sie die Chance mit 2:1 in Führung zugehen. Die Postler spielten aber teilweise wie entfesselt auf und konnten alle drei Partien für sich entscheiden. Dabei ist ganz besonders das Aufeinandertreffen von Neudeck/Wagner mit dem eigentlichen Spitzendoppel Liebergesell/Hagemeier zu erwähnen. Die Zuschauer wurden mit starken Ballwechseln und einem Match auf Augenhöhe belohnt, welches in der Verlängerung des fünften Satzes für den „Post SV“ ausging. Nach der 3:0-Doppelführung folgten fünf starke Einzel, die allesamt für die Heimmannschaft entschieden werden konnten. Auch die vier Ligen Unterschied zwischen Frank Steinmüller und seinem Gegner, waren zu keiner Zeit zu merken. Zwar verlor der Postler das Spiel, aber die Sätze waren alle sehr knapp. Im Anschluss feierte T. Voříšek nach einem 0:2-Rückstand noch sein Comeback und konnte das Spitzenduell gewinnen. Somit war der 9:1-Endstand perfekt.

Punkte für Post: Voříšek 2,5; Neudeck, Wagner, Šulc und Anders je 1,5  und Steinmüller 0,5.

Am Samstag konnte man eine sensationell starke Mannschaftsleistung des Post SV Zeulenrodas sehen. Durch den Verzicht auf zwei Stammspieler wussten alle Beteiligten, dass es zu engen Spielen kommen könnte. Daher waren der Kampfgeist und der Spirit noch ausgeprägter als sonst. Als Endergebnis standen dann zwei klare Siege zu Buche, über die man sehr erleichtert war. Denn die Ergebnisse waren enger, als es der Endstand vermuten lässt. Nächste Woche kommt es dann zum absoluten Spitzenspiel um den Aufstieg. Dabei schlagen die Gäste 18:00 Uhr am Samstag beim Schott Jena III auf.