Thüringenliga der Herren

Thüringenliga der Herren

erstellt am: 14. 01. 2019 durch: Jörg Müller

Post SV Zeulenroda – Bischlebener SV 9:0
USV Jena – Post SV Zeulenroda 2:9

„Post I“ mit gelungenem Rückrundenstart                

Nach erfolgreichem Abschluss der Hinserie startete die Rückrunde für die erste Herrenmannschaft des Post SV Zeulenrodas am Samstag, den 12.01.2019, in der heimischen Rötleinturnhalle. Bei Spielbeginn um 18:00 Uhr trat man zunächst in alter Stammbesetzung der Vorrunde an. Die Gäste aus Bischleben kamen dagegen mit vier Ersatzleuten. Somit war schon im Vorfeld klar, dass es bei diesem Aufeinandertreffen nur um die Höhe des Sieges geht.

Am folgenden Sonntag mussten die Mannen um Kapitän Paul Sichwardt dann 11:00 Uhr in Jena aufschlagen. Die gegnerische Mannschaft vom USV Jena konnte sich in der Winterpause mit dem starken Eric Nußbicker vom Ligakonkurrenten Tabarz verstärken. Allerdings mussten Sie auf ihren Kapitän Matthias Völzke verzichten. Somit übernahmen die Zeulenrodaer zwar die Favoritenrolle, aber es war höchste Aufmerksamkeit geboten. Letztendlich konnte man jedoch beide Spiele klar mit 9:0 und 9:2 gewinnen.

Zeulenroda (SW) Da auch Leander Ingwer Neudeck zur Rückrunde wieder einsatzbereit war, stellte man die Eingangsdoppel in alter Gewohnheit auf. Dabei bildeten Wagner/Neudeck Doppel Eins, Voříšek/Sichwardt Doppel Zwei und Heß/Šulc Doppel Drei. Alle Paarungen konnten dabei gegen das Bischlebener Aufgebot klar gewonnen werden. Nur das Duo Voříšek/Sichwardt gab einen Satz ab.

In den Einzeln ging es souverän weiter. Der neue Spitzenspieler Steffen Wagner hatte, noch sichtlich körperlich angeschlagen, etwas zu kämpfen und konnte erst im Entscheidungssatz den Tisch als Sieger verlassen. Tomáš Voříšek und Moritz Heß dahingegen verwandelten jeweils nach vier Sätzen, also mit 3:1, ihren Matchball. Der nun im mittleren Paarkreuz aufschlagende Leander Ingwer Neudeck sowie Martin Šulc und Paul Sichwardt dominierten die restlichen Spiele alle mit 3:0. Somit war der Endstand nach ca. 1,5 Stunden 9:0 für die Gastgeber.

Jena. Am Sonntag war klar, dass die zweite Begegnung des Wochenendes deutlich schwieriger sein wird. Die Doppelpaarungen blieben unverändert. Gegen die Gastgeber taten sich zunächst die ungeschlagenen Wagner/Neudeck im Doppel unheimlich schwer. Es wollte nichts so richtig gelingen, sodass man schnell mit 0:2 Sätzen und einem Zwischenstand von 6:9 zurücklag. Allerdings gab man sich zu keiner Zeit geschlagen. Daher konnte man mit hohem Kampfgeist die Partie noch irgendwie mit 11:9 im Entscheidungssatz für sich entscheiden. Die beiden anderen Duos gewannen die Postler wiederum klar. Damit ging man erneut mit 3:0 aus den Doppeln heraus.

Danach drehten die Saalestädter aber nochmal auf. Sowohl S. Wagner als auch T. Voříšek mussten Steven Sachse und Robert Göpfert mit 1:3 zum Sieg gratulieren. Auch die nächste Partie zwischen E. Nußbicker und M. Heß stand bis in den fünften Satz ausgeglichen. Da kam bei den Gästen schon kurzzeitig die Sorge auf, die Führung wieder hergeben zu müssen. Allerdings behielt der Nachwuchsspieler M. Heß die Nerven und gewann den Entscheidungssatz mit 11:7. Nach dem 4:2-Zwischenstand fand man zu altem Selbstvertrauen zurück und gewann alle nachfolgenden Partien ziemlich deutlich. Letztendlich erkämpften sich die Herren des „Post SV“ auch in Jena einen 9:2-Auswärtssieg.

Das Resultat des ersten Punktspielwochenendes sind zwei hohe Siege und somit vier wichtige Punkte im Aufstiegskampf. Zwar sind noch nicht alle Spieler in Bestform nach der Winterpause zurück, aber es ist eine positive Grundhaltung zu erkennen. Weiter geht es dann im Februar mit den drei Spitzenteams aus Schwarza, den verstärkten Nordhäusern und den ärgsten Konkurrenten Schott Jena III. Dazu wird dann auch die neue Nummer Zwei aus Weißrussland für den Post SV Zeulenroda aufschlagen.

Punkte für Post gegen den Bischlebener SV: Steffen Wagner, Tomáš Voříšek, Leander Ingwer Neudeck, Moritz Heß, Martin Šulc und Paul Sichwardt je 1,5.

Punkte für Post gegen den USV Jena: Steffen Wagner, Tomáš Voříšek, Leander Ingwer Neudeck, Moritz Heß, Martin Šulc und Paul Sichwardt je 1,5.