Thüringenliga der Herren

Thüringenliga der Herren

erstellt am: 26. 02. 2019 durch: Jörg Müller

Tabarzer SV 1887 – Post SV Zeulenroda 0:9
Post SV Zeulenroda – Schott Jena III 9:7
Aufstieg nun zum Greifen nah

Am vergangenen Wochenende stand für die erste Herrenmannschaft des Post SV Zeulenrodas ein Doppelspieltag auf dem Programm. Am Samstag, den 23.02.2018, reiste man 18:00 Uhr zum abstiegsgefährdeten Tabarzer SV 1887 und am folgenden Sonntag schlug man 11:00 Uhr gegen den Tabellenzweiten Schott Jena III in der heimischen Rötleinturnhalle auf. Die Zeulenrodaer konnten bei beiden Spielen auf die Stammbesetzung vertrauen, wobei die gegnerischen Teams jeweils mit drei bzw. vier Ersatzmännern aus niedrigeren Ligen antraten. Somit galt der Tabellenführer jeweils als Favorit und man dachte, zwei deutliche Siege einfahren zu können. Dies gelang vor allem beim soliden 0:9-Auswärtserfolg. Am Sonntag kam dann jedoch alles anders als gedacht und die Postler mussten ihr ganzes Können unter Beweis stellen. Nach über 3,5 Stunden gelang es den Gastgebern, durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, die Jenenser im Spitzenspiel mit 9:7 niederzuringen.

Bad Tabarz (SW) In den Eingangsdoppeln variierte man ein wenig. In Paarung Eins agierten die jungen Angriffsspieler Chekel/Neudeck, in Paarung Zwei stellte man Wagner/Sichwardt auf und an Drei die beiden Tschechen Voříšek/Šulc. Auch uneingespielt gewannen alle drei Duos ihre Matches mit 3:0.

In den Einzelbegegnungen setzte Steffen Wagner aus. Dadurch rutschte Tomáš Voříšek aus dem mittleren Paarkreuz hoch. Sehr konzentriert spielend bezwang er die gegnerische Nummer Eins in drei Sätzen. Deutlich schwerer taten sich danach der Weißrusse Egor Chekel und Moritz Heß. Im entscheidenden fünften Satz konnten sie jedoch die Nerven behalten und gewannen diesen jeweils mit 11:6. Abschließend mussten die Gastgeber chancenlos Leander Ingwer Neudeck, Paul Sichwardt sowie Martin Šulc nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren. Damit war das Aufeinandertreffen mit 0:9 entschieden, indem die Postler lediglich vier Sätze abgeben mussten.

Zeulenroda. Im Spitzenspiel vertraute man dann wieder auf die eingespielte Doppelaufstellung. Jedoch spürte man bei den Spielern vom „Post SV“ am Sonntagmorgen eine leichte Unsicherheit. Wagner/Neudeck hatten schwer zu kämpfen, konnten aber in vier Sätzen als Sieger vom Tisch gehen. Dagegen mussten sich, sowohl Chekel/Sichwardt als auch überraschend Šulc/Heß, mit 0:3 und 2:3 geschlagen geben.

Den 1:2-Zwischenstand erhöhte Rene Wolf, nachdem er den Zeulenrodaer S. Wagner in vier Sätzen besiegte. Spätestens jetzt war allen Zuschauern und den Spielern bewusst, dass höchste Aufmerksamkeit geboten war, um nicht von den Gästen überrumpelt zu werden. Durch die Siege von T. Voříšek und E. Chekel glich man auf 3:3 aus. Danach unterlag, der zwar stark spielende, M. Heß der gegnerischen Nummer Drei Armen Torosjan. Im unteren Paarkreuz teilte man sich die Punkte, sodass ein 4:5 zu Buche stand. S. Wagner konnte dann 3:0 gewinnen. Zeitgleich verlor jedoch E. Chekel gegen, den nahezu fehlerfrei und druckvoll spielenden, R. Wolf. Anschließend minderte nur die 0:3-Niederlage von M. Šulc die drei souveränen Siege von T. Voříšek, M. Heß und P. Sichwardt. Somit ging man beim Stand von 8:7 ins Entscheidungsdoppel, welches Wagner/Neudeck gegen, die an dem Tag ungeschlagenen, Wolf/Mesich in drei Sätzen gewannen. Letztendlich führte dies zum sehr knappen 9:7-Heimsieg.

Damit ist man dem Saisonziel, nämlich den Aufstieg in die Oberliga, ein großes Stück nähergekommen. Mit fünf Punkten Vorsprung dürfte man rein rechnerisch in den verbleibenden vier Punktspielen noch zwei Mal verlieren. Weiter geht es für „Post I“ am kommenden Samstag auswärts beim TTV Bleicherode.

Punkte für Post gegen den Tabarzer SV 1887: Steffen Wagner 0,5; Egor Chekel 1,5;  Tomáš Voříšek 1,5; Leander Ingwer Neudeck 1,5; Moritz Heß 1,0; Martin Šulc 1,5 und Paul Sichwardt 1,5.

Punkte für Post gegen Schott Jena III: Steffen Wagner 2,0; Egor Chekel 1,0; Tomáš Voříšek 2,0; Leander Ingwer Neudeck 1,0; Moritz Heß 1,0; Martin Šulc 1,0 und Paul Sichwardt 1,0.