Oberliga Mitte

Oberliga Mitte

erstellt am: 22. 11. 2019 durch: Jörg Müller

Mannschaftsaufstellung in Magdeburg (v.l.): Steffen Wagner, Luca Haas, Maksym Bachurin, Moritz Heß, Oleksandr Tymofieiev, Jan Vesely und Lukas Böhme.

TTC Börde Magdeburg – Post SV Zeulenroda 9:4
Schwacher Auftritt beim Tabellenletzten 

Magdeburg (SW) Nach über zwei Stunden Fahrtweg schlug die erste Herrenmannschaft vom Post SV Zeulenroda am vergangenen Samstag, den 16.11.2019, um 18.30 Uhr beim Tabellenschlusslicht TTC Börde Magdeburg auf. Die Landeshauptstädter Sachsen-Anhalts mussten auf ihre Nummer Vier Richard Köhler verzichten. Dadurch rutschte der Reservemann Mark Mechau in die Mannschaft, welcher von früher schon einige Jahre Oberligaerfahrung mit sich bringt. Die Zeulenrodaer stellten das volle Personalaufgebot dagegen, wussten aber auch, dass Steffen Wagner verletzungsbedingt seine beiden Einzel aufgeben wird. In den Doppelaufstellungen spielte für ihn das Nachwuchsass Luca Haas. Somit stand einer Begegnung, die für beide Teams äußerst spannend war, nichts mehr im Weg. Dies dachten zumindest alle …

Nach knapp zwei Stunden mussten sich die komplett überforderten Thüringer den Gastgebern mit 9:4 geschlagen geben.

Die Eingangsdoppel verliefen wie in den letzten Punktspielen schon nicht nach Plan. Sowohl das Duo „Zwei“ um Bachurin/Haas als auch das Doppel „Drei“ Böhme/Hess mussten sich mit 0:3 sowie 1:3 geschlagen geben. Lediglich die Spitzenpaarung Tymofieiev/Vesely konnte einen souverän Dreisatzerfolg zum 1:2-Zwischenstand beisteuern.

Somit war zu Beginn der Einzelrunde noch alles möglich und auch die ersten Begegnungen verliefen noch, wie es sich die Postler erhofften. Zwar verlor, ein an dem Tag schlecht aufgelegter, Maksym Bachurin gegen die Magdebruger Nummer „Zwei“ Marin Kostandinov mit 1:3, jedoch glich das der Tagesbeste Oleksandr Tymofieiev schnell mit 3:0 wieder aus. Auch Jan Vesely überlies den Routinier Andreas Mühlfeld nur selten das Spiel und ging ebenfalls klar in vier Sätzen als Sieger vom Tisch. Nach der Aufgabe von Steffen Wagner wollte dann den Mannen um Cheftrainer Jörg Müller gar nichts mehr gelingen. Moritz Hess konnte zwar lange Zeit durch starke Topspinschläge mit dem Abwehrspieler Jonas Schüttig mithalten, verlor aber in den entscheidenden Augenblicken oft die Geduld und musste somit seinem Gegner nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren. Ebenso erging es dem Kapitän Lukas Böhme, der diese Saison einfach noch nicht zu seiner gewohnten Stärke gefunden hat und in vielen Situationen überfordert wirkte. Den 3:6-Zwischenstand verbesserte O. Tymofieiev kurz nochmal durch einen zu jederzeit ungefährdeten 3:0-Gewinn. Aber sowohl M. Bachurin als auch J. Vesely konnten nicht mehr ganz mit den Gastgebern mithalten, wobei zumindest zweiterer sich noch in den Entscheidungssatz kämpfte. Diesen musste er jedoch mit 11:9 abgeben, wodurch das Endergebnis von 9:4 feststand.

Die schmerzhafte Niederlage gegen den derzeit Tabellenletzten wirft den „Post SV“ auf den siebten Tabellenplatz zurück. Spätestens ab dem vergangenen Wochenende zählt man zu einen der Abstiegskandidaten. Jetzt heißt es, die letzten zwei Heimspiele der Vorrunde am Samstag den 30.11.2019 um 18 Uhr gegen den Aufstiegsfavoriten Zella-Mehlis und am darauffolgenden Sonntag um 11 Uhr im Thüringenderby gegen Schott Jena II bestmöglich zu bestreiten und dann in der Winterpause intensiv zu trainieren.

Punkte für Post: Maksym Bachurin 0,0; Oleksandr Tymofieiev 2,5; Jan Vesely 1,5; Steffen Wagner 0,0; Lukas Böhme 0,0 und Moritz Heß 0,0.

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