Verbandsliga Ost

Verbandsliga Ost

erstellt am: 04. 03. 2020 durch: Jörg Müller

TuS Osterburg Weida – Post SV Zeulenroda II 8:8
Unentschieden erkämpft, aber Sieg verspielt

Zeulenroda (Moritz Karl) Freitagabend, 19:30 – eine Zeit, in der normalerweise die Füße auf dem Sofa hochgelegt werden oder die Sportbegeisterten trainieren. Nicht aber für die Mannschaften des TuS Osterburg Weida und des Post SV Zeulenroda, die am 28.02.2020 um diese Zeit das Rückspiel in der Verbandsliga Ost bestritten, welches bis kurz vor Mitternacht andauern sollte.

Aus den Doppeln ging Zeulenroda mit einer 2:1 Führung heraus. Haas/Anders und Giehler/Karl gewannen erwartungsgemäß jeweils mit 3:1, während gegen das Weidaer Spitzendoppel Rohn/Kröber nichts zu holen war.

Anschließend wurden in allen Paarkreuzen die Punkte geteilt. Steve Anders zeigte gegen Matthias Rohn großen Kampfgeist und große Gegenwehr und lag zwischenzeitlich sogar mit 2:1 in den Sätzen vorne. Danach wurde Weidas Spitzenspieler aber deutlich sicherer, reduzierte die Fehler fast komplett und ließ die folgenden Sätze nichts mehr anbrennen. Am Nebentisch ging es zwischen Lukas Kröber und Luca Haas ebenfalls in den Entscheidungssatz, hier mit dem besseren Ende für den Zeulenrodaer, welcher sich schwer mit dem sicheren und fast fehlerfreien Spiel des Gegners tat.

In der Mitte konnte Alexander Giehler nach verlorenem erstem Satz gegen Maik Wetzel sein Spiel deutlich verbessern, gewann mit 3:1. Am Nebentisch ging es erneut über die volle Distanz, hier behielt Weidas Querengässer nach Abwehr eines Matchballes mit 13:11 die Oberhand gegen Walther.

Während Kulbaken Salzman gegen Fabian Smieskol chancenlos war, wechselten sich beim Spiel von Moritz Karl gegen Jonathan Schuchart jeweils ungefährdete Satzgewinne ab. Am Ende gewann der Zeulenrodaer mit 3:2.

Im vorderen Paarkreuz konnte Zeulenroda nun überraschend beide Einzelspiele nach Hause bringen. In der Mitte wurden erneut die Punkte geteilt, wieder erwies sich Alexander Giehler als sichere Bank. Moritz Karl hatte bei 2:0 und 10:9 gegen Smieskol den Auswärtssieg auf dem Schläger, welcher aufgrund eines unglücklichen Kantenballs nicht genutzt werden konnte. Es kam wie es kommen musste – in den folgenden Sätzen war es bis zum jeweiligen 8:8 ausgeglichen, danach konnte Smieskol mit Heimpublikum im Rücken den Sack zumachen.

Kulbaken Salzman konnte Jonathan Schuchart einen Satzgewinn abluchsen, unterlag letztendlich aber mit 1:3, sodass das Abschlussdoppel entscheiden musste.

Und eben jenes Doppel ging erneut in den Entscheidungssatz, erneut war es bis zum 8:8 ausgeglichen und erneut hatte Weida mit dem Publikum im Rücken in den entscheidenden Momenten die besseren Antworten parat.

Sicherlich ist aufgrund der Personalsituation in der Rückrunde der Punktgewinn für Zeulenroda als Erfolg zu werten, doch war hier und heute, besonders aufgrund des Kampfgeistes und einiger vergebener Matchbälle, eine noch größere Überraschung drin.

Punkte für Post II: Haas, Giehler je 2,5; Anders, Karl 1,5.

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