Oberliga Mitte

Post SV Zeulenroda hat Relegationsplatz inne

Ein geordnetes zu Ende spielen der Saison ist kaum noch möglich

Zeulenroda (J.M.) Mit dem Anspruch nicht abzusteigen, ist der Post SV Zeulenroda in die Herren-Oberliga-Saison 2020/2021 gestartet. Ein Ziel, was durchaus realistisch erscheint, wenn man den derzeitigen achten Tabellenplatz betrachtet. Denn dieser würde, vorausgesetzt man rutscht nicht weiter ab, zur Relegation berechtigen. Dabei verlief der Saisonstart doch etwas holprig, was aber natürlich ist, wenn die Mannschaft recht jung aufgestellt ist. Dann gilt es, sich in den ersten Saisonspielen erst einmal an das höhere Niveau der Liga zu gewöhnen.    

Nachdem man das erste Saisonspiel gegen Aufbau Schwerz mit 9:3 gewinnen konnte, folgten zwei knappe und durchaus vermeidbare Niederlagen. Gegen den TTC Lugau hört sich das 4:8 recht deutlich an. Allerdings wurde dreimal knapp im Entscheidungssatz verloren. Ähnlich die 5:7-Niederlage gegen den Regionalligisten des Vorjahres TTC Holzhausen. Hier hätte bereits ein weiterer Einzelsieg das Unentschieden bedeutet. Dieses erreichte man dann aber im letzten Spiel vor der Unterbrechung beim 1. TTV Schwarzenberg. Hier präsentierten sich Jan Urbanek und Jan Vesely sehr sicher und beide holten gemeinsam vier Einzelpunkte. Auch im hinteren Paarkreuz punkteten Lukas Böhme und Luca Haas jeweils einmal. Lediglich Moritz Heß und Adrian Spychala waren an diesem Tag etwas vom Pech verfolgt.

Kurze Zeit später kam die Entscheidung, dass nur noch die "Halbserie" zu Ende gespielt wird. Natürlich möchte man mit jungen Spielern so viel wie möglich spielen, ganz einfach um ihnen die Möglichkeit zu geben, dass Maximum an Spielpraxis und Erfahrung zu sammeln. Und oftmals ist es so, dass in der Rückrunde dann Spiele gegen Gegner gewonnen werden, wo in der Vorrunde noch gar nicht daran zu denken war.

Im bisherigen Saisonverlauf konnte Jan Urbanek im ersten Paarkreuz mit einer 7:1 Bilanz überzeugen. Aber auch die ausgeglichene Bilanz im von Adrian Spychala (4:4) kann sich "Vorne" sehen lassen. Jan Vesely agiert bisher im zweiten Paarkreuz mit einer 8:0 Bilanz fehlerfrei. Das es Moritz Heß, der nun in der Mitte spielt, schwer haben wird, war klar. Seine 1:7 Bilanz ist dennoch etwas unglücklich. Ebenso wie Lukas Böhme und Luca Haas. Beide kommen bisher im dritten Paarkreuz auf 2:6 Spiele könnten aber durchaus ausgeglichen da stehen. Etwas unglücklich für die Zeulenrodaer Mannschaft ist es auch ohne Doppel zu spielen, denn das war zuletzt eher eine Stärke der Mannschaft.

Zum jetzigen Zeitpunkt scheinen die Zeichen sogar in Richtung Annullierung der gesamten Saison zu stehen. Da die Oberliga zu den Bundesspielklassen gehört, muss man allerdings die Entscheidung des Deutschen Tischtennis-Bundes abwarten. Ebenso hat der Thüringer Tischtennis-Verband noch keine Entscheidung für die thüringer Spielklassen gefällt.

Fakt ist aber, einige Landesverbände im Tischtennis haben diese Entscheidung schon getroffen.

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Jan Vesely hat bisher eine lupenreine Bilanz von 8:0 Spielen.
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